Über mich

mein Foto auf gelb/rosa Hintergrund


Über mich: Brigitte und die Faszination der Dirndl-Geschichte


Jede Reise beginnt mit einer Frage – meine Spurensuche zur Dirndl-Geschichte begann vor über zwei Jahren.
Manchmal beginnt eine Reise an einem Ort, an dem man sie am wenigsten erwartet. Wenn man mich vor einigen Jahren gefragt hätte, wohin mich meine Leidenschaft für das Dirndl führen würde, hätte ich wohl geantwortet: in die Alpen. Niemals hätte ich gedacht, dass meine Reise stattdessen an den Ufern des Nils beginnt – und dass ich dafür zur historischen Detektivin werden muss.
Ich bin Brigitte. Ich bin keine Modedesignerin und ich habe auch keinen akademischen Titel in Geschichte. Als ich dort vor zwei Jahren Bekannten davon erzählte, woran ich in meiner Freizeit forsche, erntete ich vor allem eines: erhebliche Zweifel.
Doch genau diese Zweifel wurden mein Antrieb. Was als Idee für einen kleinen Blog über traditionelle Mode begann, entfachte in mir eine tiefe, unaufhaltsame Leidenschaft.

Zwei Jahre Suche nach dem fehlenden Puzzleteil


Der Weg zu den Antworten war alles andere als einfach. Bevor ich überhaupt das erste Wort schreiben konnte, verbrachte ich zwei Jahre lang auf einer oft verzweifelten Suche nach den richtigen Quellen. Es ist verdammt schwer, an echte, fundierte Fachliteratur heranzukommen. Ich las unzählige Bücher, darunter auch zwei prägende Werke von Alexander Wandinger. Er öffnete mir die Augen und zeigte mir, was wirklich hinter der gesamten Trachtenkultur steckt. Er bewies mir: Man kann nicht einfach im 18. oder 19. Jahrhundert beginnen. Man muss weiter zurück. Viel weiter.


Bis vor einem Jahr wusste ich über das alte Ägypten kaum mehr, als dass es einmal existiert hat. Doch die Spur der Textilgeschichte, die Wandinger in mir geweckt hatte, ließ mir keine Ruhe. Also stürzte ich mich in ein Wahnsinnsprojekt, das ich mir selbst niemals zugetraut hätte:
Monatelange Übersetzungsarbeit: Von Mitte Dezember bis Mitte Januar saß ich täglich an einem komplexen, englischen Fachbuch, das ich mir Wort für Wort mühsam erarbeiten und übersetzen musste.
Die Entdeckung der Quellen: Als ich dachte, jetzt kann ich schreiben, kamen immer tiefere Einblicke hinzu. Erst das Buch von Carl Köhler, der den Aufbau ägyptischer Kleidung detailliert erklärt. Dann das Werk von Mary Houston über Textilien und Schmuck. Und schließlich Friedrich Hottenroth sowie Albert Kretschmer für die historische Einordnung.
Vier Autoren, eine Geschichte: Am Ende habe ich die historischen Texte dieser vier völlig unterschiedlichen Fachautoren entwirrt und zu einer einzigen, nachvollziehbaren Geschichte zusammengefügt – von der Webkunst der Göttin Isis bis zur klaren Linienführung moderner Trachten.

Was du auf meiner Seite findest


Diese Seite ist der lebende Beweis dafür, dass man alles schaffen kann, wenn man die Leidenschaft dafür besitzt. Ich möchte dir die Augen für die faszinierende Tiefe unserer Kleidung öffnen. Hier findest du:
Fundierte historische Einblicke: Die überraschende Verbindung zwischen der Antike, der Webkunst des Altertums und unserer heutigen Alpenregion – verständlich und packend aufbereitet.
Blick für das Detail: Die Faszination für das ausgeklügelte Zusammenspiel von Webkunst, Materialbeherrschung und feinen Dekorationen. Praktische Inspiration: Tipps zu Passform, Pflege und dem echten Trachten-Lebensgefühl, das Heimat, Weiblichkeit und Individualität verbindet.
Egal, ob du auf der Suche nach deinem ersten Dirndl bist, eine leidenschaftliche Sammlerin bist oder dich – genau wie ich – für die großen Geschichten hinter den kleinen Details begeistern kannst:
Willkommen in meiner Welt der Dirndl. Schön, dass du da bist!

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